Wellness Recht

Rechtliche Informationen

Die Begriffe "medizinische Massage" und die Berufsbezeichnungen "medizinischer Masseur" oder "medizinische Masseurin" ist geschützt. Diese sind durch das "Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie" vom 26.5.94 (BGB S.1084) geregelte Ausbildungsberufe. Dazu ist die erfolgreiche Teilnahme an einem zweijährigen Lehrgang an einer staatlich anerkannten Schule erforderlich sowie die Ableistung einer praktischen Tätigkeit von sechs Monaten Dauer.

Außer Ärzten dürfen nur Masseure, Physiotherapeuten und Heilpraktiker Kranke nach Diagnosestellung behandeln.

Jeder darf jedoch gesunde Menschen massieren und ein Gewerbe anmelden!

Es gibt keine allgemein anerkannte Bezeichnungen oder Ausbildung für Menschen, die im Wellness- oder Kosmetikbereich zur Entspannung massieren.

Sie brauchen daher weder ein Zertifikat, noch ein Diplom, noch eine Ausbildungsbestätigung.

Entscheidend ist, dass Sie gelernt haben gute und in sich abgeschlossene Massagen durchzuführen. Deshalb sollten Sie Wert auf die Qualifikation Ihrer Ausbilder legen als auf den "Titel", den Sie danach erhalten. Ihre Kunden werden den Unterschied spüren.

Bezeichnungen für Massierende ohne staatliche Prüfung sind z.B.:
WellnessmasseurIn, MassagetherapeutIn (auch med. geprüft, diplomiert o.ä.), KörpertherapeutIn, MassagepraktikerIn...

Die Rechtssituation in Deutschland lässt die Verwendung dieser Begriffe zu, da sie laut Patentamt nicht zu schützen sind.

Bei unseren Aufbauseminaren erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat, welches das Thema der jeweiligen Fortbildung nennt.